Mal was zum anfassen….

Eine Bekannte für von uns hat sich ihren Traum erfüllt und einen Roman geschrieben. Lange hat sie nach einem Verlag gesucht – und als sie einen willigen Verlag gefunden hatte, war die Freude groß. Nach einigen Tagen bekam sie die schriftliche Bestätigung des Verlags und wiedererwarten war die Enttäuschung groß – das Buch sollte nur als E-Book erscheinen. „Das ist doch kein richtiges Buch“, war ihre Antwort. Jetzt hadert sie, ob sie den Vertrag mit dem Verlag unterschreiben soll, oder sie lieber weiter nach einem anderen Verlag suchen sollte.

Ich glaube jeder der handwerklich und künstlerisch arbeitet, möchte das Geschaffene „greifbar“ besitzen. Selbst wenn Sie in eine Ausstellung reiner Pixelkünstler gehen, wird durch die Installation der Ausstellung, zumindest versucht ein greifbares Erlebnis zu schaffen. So flimmern die rein digitalen Werke in einer Kunstinstallation alter Fernsehgeräte oder ähnliches.

Auch der Wert einer Sache wird immer am Realen festgelegt. Wer würde schon für ein digitales Auto, soviel Geld ausgeben, wie für das reale Gegenstück, das beim Autohändler steht. Die Fotografie unterliegt den gleichen Gesetzmäßigkeiten und muß sich dieser wieder bewußter werden. Die Faszination, die vom digitalen Erstellen von Bildern ausging, ist heute zum Alltag geworden. Täglich werden Millionen Bilder neu durch die Leitungen des Internets gedrückt – der Reiz der Fotografie wird im Bilderstrom nahezu erstickt. 

Zu jeder zeitlichen Bewegung gibt es auch eine Gegenbewegung. Als Beispiel kann man hier die Papier-Kalender, oder Lebensplaner anführen. Wenn Sie mal im Netz, bei Amazon suchen, werden sie eine erhebliche Zahl von Produkten finden. Wie viele junge Menschen nutzen zwischenzeitlich lieber ein Bullet-Journal als eine To-Do App auf dem Smartphone. 

In der Fotografie ist ein Trend zu großen Wandbildern zu erkennen. Über Maria Kondo und der Minimalismus-Bewegung haben wir ja schon einmal geschrieben. Scheinbar bieten die aufgeräumten und leereren Wohnungen wieder Platz für große Bilder. Ebenfalls ist hier ein Trend zum individuellen Bild zu erkennen und nicht zum Poster aus der Abteilung „Wohnen“ im Baumarkt.

Wir spüren diesen Trend ebenfalls. So ist der Verkauf von 24“ und 44“ Druckern wieder gestiegen. Auch der Verkauf von echten matten Papieren (Fine Art) übersteigt in diesem Segment die der klassischen Fotopapiere.

Sie sollten diesen Marktentwicklung beobachten und hier offensiv mit eigenen Produkten und einem guten Marketing einsteigen. Gerne unterstützen wir Sie mit unseren Produkten, Dienstleistungen und Wissen. Unter 06271/946760 beraten wir Sie gerne zu den aktuellen Epson Produkten.

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